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  • Abstracts from presidential symposium
  • JIAN-JIAN LUAN AWARD
  • JON J. VAN ROOD AWARD

Abstracts presented at the presidential symposium

The following abstracts were presented at the presidential symposium (read the summaries)

VAN BEKKUM AWARD - LISOCABTAGENE MARALEUCEL VERSUS STANDARD OF CARE (SALVAGE CHEMOTHERAPY FOLLOWED BY HIGH-DOSE CHEMOTHERAPY AND AUTOLOGOUS STEM CELL TRANSPLANTATION) AS SECOND-LINE THERAPY IN RELAPSED/REFRACTORY LBCL: TRANSFORM RESULTS

BASIC SCIENCE AWARD - MICROBIAL-DERIVED METABOLITES INDUCE EPITHELIAL RECOVERY VIA THE STING PATHWAY IN MICE AND MEN AND PROTECT FROM GRAFT-VERSUS-HOST DISEASE

 

Zusammenfassung Abstract

(Authors, Presenter, and tables/pictures listed in the abstract)

Zur Therapie des rezidivierendes/refraktäres (R/R) DLBCL sind tisa-cel und axi-cel seit 2019 zugelassen. Die Expansion von CAR-T erreicht im Blut Spitzenwerte ungefähr am 7. Tag nach der Infusion. Die Frage steht im Raum, ob diese Spitzenwerte mit der Reaktion auf CAR-T zusammenhängen. Die vorliegende Studie ging dieser Frage bei 97 Patienten mit rezidivierendem/refraktärem DLBCL nach. Sie wurden einer Apherese unterzogen und von ihnen erhielten 91 (94 %) eine CAR-T-Infusion (Tisa-Cel, n=67 und Axi-Cel, n=24).

In der Folge wurden bei 63 Patienten (Tisa-Cel, n=43 und Axi-Cel, n=20) am Tag +7 Blutkonzentrationen von CAR-T erhoben und die Persistenz von CAR-T unter Verwendung der Durchflusszytometrie mit FITC-konjugiertem rekombinantem humanem CD19-Protein bewertet.

  • Die mittleren CAR-T-Konzentrationen an Tag +7 unterschieden sich nicht zwischen Patienten, die mit den 2 Produkten behandelt wurden (p = 0,302) und zwischen Patienten, die mit vollständiger Remission (n = 9), partieller Remission (n = 13) und stabiler Erkrankung in die Lymphodepletion eintraten (n = 9) und fortschreitende Erkrankung (n = 32), p = 0,43.
  • Patienten mit einem höhergradigen Zytokinfreisetzungssyndrom hatten höhere mittlere Zellen/microL-Spiegel (11,7, Grad 0; 126,5, Grad 1; 186,3, Grad 2; 528,3, Grad 3, p = 0,024).

Die Autoren fokussierten in der Folge ausschließlich auf Patienten mit stabiler oder fortschreitender Erkrankung (S/PD) zum Zeitpunkt der Lymphodepletion (n=41).

In dieser Gruppe waren höhere mittlere Tag +7 CAR-T-Blutkonzentrationen mit einem besseren Ansprechen der Krankheit am Tag +30 PET-CT assoziiert:

  • 442 Zellen/Mikroliter bei Patienten mit vollständiger Remission,
  • 194 Zellen/Mikroliter bei Patienten mit partieller Remission,
  • 117 bei Patienten mit fortschreitender Krankheit, S.044).

Bei allen Patienten mit S/PD zum Zeitpunkt der Lymphodepletion betrug die Fläche der Receiver Operating Curve (ROC) der CAR-T-Blutkonzentrationen am Tag +7 zur Vorhersage der Reaktion am Tag +30 0,764 (p = 0,01), und die Gesamtqualität des Modells war .61.

Die Werte von 20 Zellen/Mikroliter und 100 Zellen/Mikroliter hatten eine Sensitivität von 80 % bzw. 50 % und eine Spezifität von 80 % bzw. 95 % und wurden für weitere Analysen der Ergebnisse ausgewählt.

Bei Patienten mit S/PD zum Zeitpunkt der Lymphodepletion betrug das progressionsfreie Überleben nach 12 Monaten:

  • 6 % bei Patienten mit < 20 Zellen/μl,
  • 22 % bei Patienten mit 21–100 Zellen/μl
  • 85 % bei Patienten mit > 100 Zellen/Mikroliter, p<0,001 (vgl. Abstrakt Abbildung a).

Gesamtüberleben nach 12 Monaten:

  • 21 % bei Patienten mit < 20 Zellen/µl,
  • 50 % bei Patienten mit 21-100 Zellen/µl
  • 85 % bei Patienten mit > 100 Zellen/µl, p = 0,013, (vgl. Abstrakt Abbildung b).

Bei Patienten mit DLBCL in S/PD zum Zeitpunkt der Lymphodepletion sagen die CAR-T-Blutkonzentrationen von Tag +7 kurz- und langfristige Ergebnisse nach der CAR-T-Therapie voraus. Diese Ergebnisse können als Plattform für eine frühzeitige Intervention bei Patienten dienen, denen CAR-T verabreicht wird und die ein hohes Risiko für eine Krankheitsprogression haben.

Zusammenfassung Abstract

Kristina Maas-Bauer, Juliane K. Lohmeyer, Toshihito Hirai, et al. Invariant natural killer T-cell subsets have diverse graftversus- host-disease–preventing and antitumor effects (PDF)

Invariante natürliche Killer-T-Zellen (iNKT) sind eine T-Zell-Untergruppe mit starken immunmodulatorischen Eigenschaften. Gemäss Studien an Mäusen und Beobachtungsstudien an Menschen gibt es Hinweise, dass iNKT-Zellen ein Antitumorpotenzial haben sowie in der Lage sind, akute und chronische Graft-versus-Host-Disease (GVHD) zu unterdrücken.

Murine iNKT-Zellen differenzieren sich während der Thymusentwicklung in iNKT1-, iNKT2- und iNKT17-Sublinien, die sich transkriptomisch und epigenomisch unterscheiden und untergruppenspezifische Entwicklungsanforderungen haben. Ob sich unterschiedliche iNKT-Sublinien auch in ihrer Antitumorwirkung und ihrer Fähigkeit zur Unterdrückung von GVHD unterscheiden, ist derzeit nicht bekannt.

In der vorliegenden Arbeit generierten wurden hochgereinigte murine iNKT-Unterlinien generiert und  ihre transkriptomische und epigenomische Landschaft charakterisierten sowie die spezifischen Funktionen bewertet. Die Autoren zeigen, dass iNKT2- und iNKT17-Zellen, aber nicht iNKT1-Zellen, die T-Zell-Aktivierung in vitro wirksam unterdrücken und die akute murine GVHD in vivo abschwächen.

Umgekehrt zeigen sie auch, dass iNKT1-Zellen sowohl in vitro als auch in vivo die höchste Antitumoraktivität gegen murine B-Zell-Lymphomzellen aufweisen. Daher berichten sie zum ersten Mal, dass iNKT-Unterlinien bestimmte und unterschiedliche Funktionen haben, wobei iNKT1-Zellen die höchste Antitumoraktivität und iNKT2- und iNKT17-Zellen immunregulierende Eigenschaften haben.

Diese Ergebnisse haben für die Autoren wichtige Implikationen für die Übertragung von iNKT-Zelltherapien in die Klinik für die Krebsimmuntherapie sowie für die Prävention und Behandlung von GVHD.

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